Mehr als Fachkompetenz: das Gymnasium

Der Ansturm auf das Gymnasium führt dazu, dass seine Schülerschaft hinsichtlich ihrer Vorbildung, ihrer Lernmotivation und ihres familiären Hintergrundes heterogener geworden ist. Gesellschaftsstrukturen, Familienstrukturen und Wertesysteme verändern sich in der heutigen Gesellschaft nachhaltig. Das wirkt sich unmittelbar auf die Schulen aus.

Das Gymnasium ist deshalb pädagogisch mehr denn je gefordert. Wissensvermittlung alleine reicht nicht mehr aus. Am Gymnasium muss ebenso wie an allen anderen Schulen eine Kultur der Kommunikation und der Unterstützung entstehen. Kinder und Jugendliche benötigen sehr viel häufiger die persönliche Zuwendung des Lehrers und eine gezielte individuelle Förderung.

Auch Gymnasiallehrer und –lehrerinnen müssen heute Experten in pädagogischen Fragen sein und über ein Höchstmaß an Sozialkompetenz verfügen. Auch im Gymnasium muss verstärkt Beziehungsarbeit geleistet werden. Gymnasiallehrer/innen können es sich heute nicht mehr leisten, sich auf die reine Fachkompetenz zurückzuziehen.

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